Ein vergessenes Thema:
Eine ehemalige Nazi-Anstalt hat ein ganzes Viertel immer noch fest im Griff. Wie geht man mit der Geschichte eines solchen Ortes um?
Ulrike Kleinert wagt sich literarisch an eine Momentaufnahme, in der die NS-»Asozialenpolitik« immer noch Auswirkungen auf die heutige Zeit hat. In »Erinnerungsfunken« wird die Geschichte einer Mutter erzählt, die bei ihrem Umzug in ein Viertel am Heinrich-Paul-Platz nicht weiß, dass dort einst eine Nazi-Familienfürsorgeanstalt war. Bald spüren sie und ihr Sohn, dass sie beobachtet werden. Die Siedlung ist von einer verschworenen Gemeinscha geprägt, die Neuankömmlinge misstrauisch behandelt.
Kleinert hat mit ihrem Roman ein tiefgründiges Porträt erschaffen, das sich an realen Vorkommnissen orientiert und unterschiedliche Charaktere in den Fokus stellt. Matthias Loeber vom Verein »Erinnern für die Zukun e.V.« ordnet abschließend die Geschehnisse historisch ein.
Die Bremer BuchPremiere ist eine Veranstaltung des Bremer Literaturhauses und der Stadtbibliothek.
Weitere Unterstützer sind der Verein »Erinnern für die Zukunft e.V.«, der KellnerVerlag und die Heinrich-Böll-Stiftung.
Ulrike Kleinert "Erinnerungsfunken - wider das Vergessen"Bremer BuchPremiere
Mittwoch, 11.02.26
Kategorien:
Events
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Preis:
Eintritt frei



