Ausstellungen

Anna Ribeau

"Fenster der Sehle - zeitgemäße Ikonen"

So heißt die nächste Ausstellung der Dichterin Anna Ribeau. GehDichte nennt sie ihre Wortmetamorphosen und WortWandLungen für die Wände, die das Raumklima zum Traumklima verwandeln sollen. SprachLiebesSpiele sind es, die die Dichterin zunächst auf Leinwand und dann an Wände bringt: Sie verdreht Buchstaben, legt Wörter spiegelverkehrt, würfelt sie neu zusammen, unbefangen neuen Sinn in alten Worten entdeckend. Dabei ist der Dichter Friedrich Schiller ihr Vorbild, wenn er sagt, dass der Mensch erst da ganz Mensch ist wo er spielt. Und sie nimmt den Dichter ganz beim Wort, der da sagt: Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist. „Wo ist der Mensch in voller Bedeutung des Wortes Mensch?“, fragt sie sich: „WO? WOrt. Ort. Naheliegender Weise dort, wo der Mensch dem Wort volle Bedeutung beimisst!“

Sie sind herzlich eingeladen, sich zu fragen, ob sie noch ganz dicht sind, um dichter heranzutreten den WortOrt zu betreten, den die Dichterin im Land der Dichter – Innen, im Innern kultiviert.

 

 

 

Ausstellung vom 26.01.2020 – 20.03.2020

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 26. Januar 2020  um 16.00 Uhr








Marion Wilk

Kühe & Co - Tiere auf dem Land

Die engagierte 58-Jährige Künstlerin- die sich übrigens auch als Filmemacherin und Autorin mit bäuerlicher Landwirtschaft beschäftigt - verbindet mit den Tieren viel mehr als ansprechende Bildmotive; sie möchte mit ihrer „kuh.gallery“ auch für eine stärkere Wahrnehmung und größere Wertschätzung gegenüber Hof- und Wildtieren werben. Dabei wird jedes Tiermodell zu einem aufwändigen Projekt, für das es die entsprechende Maltechnik und Farbpalette zu finden gilt; gleichzeitig kommen neben Acrylfarben auch Materialien wie Papier, Sand, Salz, Kaffee- oder Marmormehl zum Einsatz.

 

 

 

 

Ausstellung vom 03.12. 2019 – 24.01 2020








Elisabeth May

"Wandlungen"

Elisabeth May lebt mit den Acrylfarben und schafft immer wieder neue Kompositionen. Alte Motive verbinden sich mit neuen Inhalten. Aufbrüche erscheinen. Bewegung geschieht. Sie verblüfft mit vielfältigen Verwendungen von Materialien, Strukturen, Hintergründen und Malweisen.

 

 

 

 

Ausstellung vom 06.10. 2019 – 29.11 2019
Ausstellungseröffnung am 06.10.2019  um 16 Uhr







Nicole Clöer

"Heiße Zeiten und andere Phänomene"

Erderwärmung, globaler Klimawandel und zunehmende Vermüllung der Meere durch Platik sind nicht mehr zu leugnen. Der aus sieben Ölbildern bestehende Zyklus „Heiße Zeiten“ greift in abstrakter Form konkrete Phänomene wie die in erwärmten Gewässern erstickenden Fische, durch starke Sonneneinstrahlung verbrannte Haut, den durch Trockenheit unfruchtbaren, versandeten Erdboden oder, in vorausschauender Vision, verglühende Gestirne auf. Dem gegenüber stehen Szenen des herkömmlichen Lebens wie der Besuch auf dem Wochenmarkt, der Freimarktsbummel oder eine Kneipentour. Die Frage ist, wie lange werden wir oder unsere Enkel diesen Dingen noch nachgehen können?

Die Linolschnittserie „Save the oceans“ erinnert in der Gestaltung an Vintageplakate oder Zeitungen der 50er Jahre. Das Thema ist jedoch aktuell: Fische rufen in einem vermüllten Lebensraum um Hilfe oder verfangen sich in tödlichen Schleppnetzen.

 

 

 

Ausstellung vom 25.08. 2019 – 04.10 2019
Ausstellungseröffnung am 25.8.2019 mit Carla Frese und Jano Blase um 16 Uhr